Licata bis Termini Imerese
29.07.25 (Michaela)
Die BAYESIAN, oder besser: das, was von ihr nach ihrem Untergang im August 2024 überblieb, liegt hier in Termini Imerese
Mit dem rechtzeitigen Einbau der neuen Batterien wird das noch so ein Zitterspiel…
Zwar hatte Giuseppe die Batterien umgehend bestellt - aber eben bei seinem Ansprechpartner, also der italienischen Generalvertretung für Victron. Und wie es dann halt immer so ist (und zumindest wir finden, ganz besonders im Süden): es geht alles recht langsam. Nach Pfingsten und Giuseppes Urlaub erfahren wir immerhin, dass die Batterien bereits unterwegs sind - aber leider nicht auf direktem Weg von den Niederlanden nach Licata sondern mit einem Zwischenstop über die Vertretung in Rom. Na toll, das kann ja dauern! Wir werden immer nervöser, denn unser Monatsvertrag in der Marina läuft am 22.Juni aus und wir wollen nicht für jeden weiteren Tag dann so um die 100€ Liegeplatzgebühren zahlen müssen. (Die ganze Geschichte ist ja eh schon teuer genug und reißt ein Loch in unser Budget!)
So laufen wir dann zwei Mal direkt persönlich zu Giuseppe, um ihm die Dringlichkeit ein wenig näher zu bringen (telefonieren und WhatsApp ist da nicht so der Bringer), und endlich, am 16.Juni abends, kommt von ihm die Mitteilung, dass die Batterien bei ihm im Laden eingetroffen sind. Er möchte auch gleich am nächsten Morgen um 8Uhr mit seinen Helfern erscheinen und zu arbeiten beginnen. (Es ist mittlerweile hier in Licata sommerlich heiß und je früher die schweren Batterien raus bzw rein ins Schiff getragen werden können, umso besser für seine Helfer.)
Für uns heißt das, am 17. frühmorgens raus aus den Federn, denn zwei der Batterien sind unter unserem Bett eingebaut - und zwar an so einer blöden Stelle, dass wir nicht nur das Bett sondern auch den Schubladenkasten unter unserem Bett recht aufwendig auseinanderbauen müssen. (Welch idiotische Idee, Batterien so schlecht zugänglich einzubauen! Wir lieben ja unser Schiff und finden die meisten Überlegungen / Auslegungen von X-yachts super, aber hier bei dieser Sache war wohl nicht unbedingt ein Fachmann mit im Spiel!) Aber was soll’s… Zähne zusammenbeißen und durch. Pünktlich um 8Uhr sind die alle Zugänge zu den Batterien frei - und vor der Gangway stehen auch schon Giuseppe und 2 junge Männer (so um die 16 / 17 Jahre alt).
Nun beginnt die Arbeit für die drei. Während Giuseppe die Anschlüsse macht und die Oberaufsicht hat, schleppen die beiden Jungs die jeweils über 60kg schweren Batterien durchs Boot, den Niedergang hinauf, durchs Cockpit, über die Gangway - und dann später natürlich die neuen Batterien in die Gegenrichtung. Wahnsinn, die schweißtreibende Arbeit! Wir hätten das selbst einfach kraftmäßig nicht geschafft!
Als sie dann von Bord sind, müssen wir noch die Stunde Arbeit für unser Bett investieren, aber dann - gegen Spätnachmittag - sieht man unserer ODIN-X die Strapazen nicht mehr an.
Am nächsten Morgen kommt Giuseppe nochmals vorbei, um die Einstellungen zu überprüfen und zu sehen, ob alles richtig und gut gelaufen ist. Da er ein Messkabel nicht wieder angeschlossen hatte, zeigte unser Monitor keine Volt mehr an. Das wurde nun noch nachgeholt und nun ist alles gut (und auch rechtzeitig!) und wir haben sogar noch ein paar Tage vor Ablauf des Marina-Vertrages! Mit Hilfe von dem Softwarespezialisten David von Simarine per Telefon konnten wir dann unseren Batteriemonitor wieder neu auf 100 % bei Vorladung setzen für die neuen Batterien und nun passt auch die Anzeige wieder.
Nachdem wir vor zwei Jahren hier in Licata als Liegeplatznachbarn ein Schwesterschiff hatten (die CARLA-X, eben auch eine x 562 von x-yachts) erwartete uns diesmal als Überraschung neben uns eine andere x 562, nämlich die „Northern Star“. Dieses Schiff war 2015 zeitgleich mit unserer ODIN-X zum Kauf angeboten worden, aber bereits aus den Informationen der Anzeige im Internet hatten wir uns dagegen entschieden, es persönlich unter die Lupe zu nehmen. Und nun haben wir auch die Bestätigung dafür: von innen konnten wir sie uns nicht ansehen, da der Eigner verreist war, aber schon von außen spricht nicht nur der Zustand Bände sondern auch die von außen sichtbare Ausstattung bestätigt unsere Entscheidung.
Trotzdem ist es nett und schön, wieder ein Schwesterschiff neben uns zu haben - so viele x-562 wurden ja nicht gebaut.
Gegenüber am Steg bekommt dann noch eine weitere x-yacht ihren Liegeplatz (eine kleine Schwester)…
Sehr nett sehen die drei hier nun aus:
Eigentlich hatten wir uns ja darauf eingestellt, dass wir am Samstag, den 21.06., spätestens raus müssen aus der Marina, weil an diesem Tag unser Vertrag zu Ende geht. Die Wettervorhersage (sprich Wind zum Segeln) war eigentlich besser für Sonntag, aber zumindest für ein paar Meilen raus aus der Marina und dann bald Ankern wird es schon gehen.
Aber dann kam die Überraschung: beim Verabschieden im Büro wurde uns eröffnet, dass wir erst am 22. die Marina verlassen müssen. Wie schön - ein Tag geschenkt und damit haben wir am Sonntag einen wunderschönen ersten Segeltag nach dem 1monatigem Festliegen!
Nach über 30Meilen lassen wir westlich von Ragusa den Anker fallen und freuen uns darüber, wieder unterwegs zu sein.
Dem relativ wenigen Wind geschuldet liegt unser Ankerplatz am nächsten Tag nicht wirklich weit entfernt, aber das macht uns nichts: wir wollen einfach möglichst wenig Strecke unter Motor machen und ganz entspannt unter Segeln weiterkommen.
Weiter geht’s dann am nächsten Tag rund um die Südostspitze Siziliens und nördlich von Portopalo finden wir einen schönen ruhigen Ankerplatz. Überhaupt sind bislang (von Licata bis hierher) fast keine anderen Segler zu sehen, und bis auf die Guardia di Finanza, die uns hier in Torrefano sehr gewissenhaft kontrolliert, sehen und hören wir niemanden. (Übrigens lief die Kontrolle auch diesmal sehr nett und freundlich und ohne Beanstandung statt.)
In zwei weiteren Ministeps geht’s weiter in das nördlich von Syrakus gelegene Augusta, wo es einen weiträumigen geschützten Ankerplatz gibt. Hier wollen wir ein paar Tage liegen, uns die Stadt ansehen und dabei auch den vorhergesagten Nordwind mit entsprechender Welle an uns vorüberziehen lassen.
Uns gibt die Stadt dann allerdings nicht viel, noch dazu ist sie (zumindest aus unserer Sicht) touristisch aufgrund ihrer Nähe zu Syrakus im Süden und Taormina im Norden schon etwas „verdorben“.
Am 29.Juni werden wir von kleinen (aber lauten) dicht an unserem Schiff vorbeifahrenden Fischerbooten geweckt. Ich erspähe vom Niedergang aus mindestens 25! Hmmm, da war doch noch etwas…. Und schon hilft das Internet: heute ist der Tag der Fischer!! (Da hatten wir ja mal vor Jahren ein interessantes Erlebnis in Ratjada / Mallorca! Dort wurde dieser Tag mit einem Fest mit dröhnender Musik bis morgens um 7Uhr gefeiert, mit anschließender Schiffs-Prozession rund um unsere ODIN-X.)
Aber hier wollen wir das nicht aussitzen und gehen deswegen schon früh Anker auf und ziehen weiter Richtung Norden.
Geankert wird südlich von Taormina, mit Blick auf den Ätna. Der erweist sich gnädig und lässt uns ohne weiteren Ausbruch passieren. (Der letzte große Ausbruch ist erst ein paar Wochen her, kleinere Eruptionen an der Südostseite sehen wir beim Näherkommen, aber danach ist Ruhe.)
Der friedliche Ätna:
Wir suchen uns einen nächsten Ankerplatz, der möglichst weit im Norden Richtung Messina liegt und von dem aus es nur noch wenige Meilen bis zur Einfahrt zur Straße von Messina sind. Nördlich vom Capo Scaletta werden wir fündig, ein kleiner Platz vor einer kleinen Siedlung, wir sind das einzige Schiff weit und breit. Beim Ankern werden wir „begrüßt“ vom Geläut der Kirchenglocken (ein richtiges Glockenkonzert!).
Die Strömung in der Straße von Messina, die aufgrund der unterschiedlichen Dichte des Tyrrhenischen Meeres (N) und des Ionischen Meeres (S) entsteht und die alle 6 Stunden die Richtung ändert, ist mitunter beachtlich und nicht ganz ungefährlich. Deshalb sollte man sich vor der Durchfahrt entsprechend informieren und das geht am einfachsten auf der Webseite www.correntidellostretto.it . Hier kann man den geplanten Zeitpunkt der Durchfahrt eingeben und bekommt schön graphisch dargestellt, wann, wo und mit welcher Stärke die Strömung läuft.
Hier das Bild für „unsere“ Durchfahrt, aufgrund dessen wir am 01.Juli auf das Frühstück verzichten und bereits 07:45Uhr unseren Ankerplatz verlassen. Denn gegen 10Uhr sieht es so aus, als wäre die Strömung sehr schön mit uns und wir brauchen ja noch ein bissl…
Also geht’s unter Motor zwischen den Fähren und Schwertfischern durch (wobei man sagen muss, dass sich diese ganz barmherzig zeigen und uns nicht ins Visier nehmen, denn bedrohlich sieht das schon aus, wenn die Schwertfischboote mit ihren 30m langen Auslegern plötzlich in deine Richtung zeigen), und bereits um 10:30Uhr können wir bei wunderbarem Wetter den Kurs Richtung Westen zu unserem nächsten Ankerplatz ändern.
Einer der Schwertfischer und der nordwestliche Ausgang der Straße von Messina.
45Minuten später lassen wir den Anker in einem großen Gebiet mit Sandgrund und türkisblauem, klarem Wasser fallen. Hier wird nun das Geburtstagsfrühstück für Sven nachgeholt! Wir fühlen uns wie in einer riesigen Badewanne - so gut wie keine Welle, Warmbadetag bei 29Grad Wassertemperatur…
Nach einem Tag Zwischenstopp mit Baden, Wassermachen, Wäschewaschen dürfen unsere Segel wieder raus, denn wir wollen nach Milazzo und dort ein paar Tage verbringen.
Zum letzten Mal waren wir hier in Milazzo vor zwei Jahren auf unserem Weg von Carloforte (Südwest-Sardinien) nach Griechenland bzw in die Türkei, und nun müssen wir feststellen, dass sich hier am Ankerplatz einiges geändert hat.
Unsere Befürchtung, dass wir jetzt, Anfang Juli, evtl nur noch schwer einen Ankerplatz an der Außenseite des Wellenbrechers finden werden, ist unbegründet: denn obwohl (oder vielleicht gerade weil?) das Ankergebiet um mehr als 50% künstlich durch Bojen verknappt worden ist, sind wir die einzigen, die hier vor Anker liegen wollen. Es gibt noch 2 weitere Ankerer, aber die liegen im Flachen direkt vor der Stadt, und ein großes Segelboot (30m) im tieferen Bereich vor dem Flach. Wie gesagt: wir sind die einzigen, die (wie auch bei den letzten Besuchen hier) vor dem Wellenbrecher im 20m tiefen Wasser ankern. Sehr angenehm, keine Angst haben zu müssen, dass eines der Boote auf uns zutreibt…. In den ganzen Tagen hier versuchen 2x andere Boote hier zu ankern, geben ihr Vorhaben auch gleich wieder auf (wohl zu tief für sie), und erst für die letzten drei Nächte bekommen wir einen Nachbarn - aber weit genug entfernt und außerdem sehen wir, dass auch er viel Kette rauslässt und entsprechend „bombenfest“ liegt.
Die Stadt selbst hat sich eigentlich nicht verändert: Supermarkt, Enoteca, Trattoria - ja sogar das japanische Ristorante ist noch vorhanden und alles in der gleichen guten Qualität wie vor Jahren.
Selbst jetzt im Nachhinein beim Betrachten der Fotos läuft uns das Wasser im Mund zusammen.. herrlichstes Antipasti di Mare, und dann noch die Secondi di Mare...
Wir probieren diesmal aus, wie es ist, unseren X5 während Einkauf und Essen in der Marina zu parken, und müssen feststellen: wunderbar, zuvorkommend und nett, allerdings für 4 Stunden eine Parkgebühr von 20€! Nicht gerade geschenkt… Das ist ja schon fast Münchner Parkhaus-Tarif.
Dafür aber bekommen wir hier eine unserer Gasflaschen getauscht - und zwar mit Hilfe des Marineros, der uns die Telefonnummer von Giovanni gibt… und der steht dann nicht mal 10Minuten später vor uns und überreicht uns im Austausch mit 25€ und unserer leeren CampingGaz Flasche eine wunderschöne neue volle. Super Service, und noch dazu um 10€ billiger als in Licata.
Irgendwann aber zieht es uns weiter…
Unsere Überlegung, auf unserem Weg nach Westen einen kleinen Haken zu schlagen und die Äolischen Inseln zu besuchen, lassen wir fallen, als wir von anderen Seglern lesen, die gerade dort vor Ort sind und über die bereits sehr gut (bzw ZU gut) besuchten für uns in Frage kommenden Ankerplätzen berichten. Das klingt nach Unentspanntheit und Aufregung, und DAS wollen wir uns nicht antun.
Aufgrund fehlenden Windes geht’s am 12.Juli unter Motor nur rund um das Capo Milazzo nach Tindari. Recht nett da, aber auch nicht übertoll.
(Sven)
Nach dem Ankern hörte ich die Druckwasserpumpe laufen, ohne , daß jemand einen Wasserhahn bedient. Erster Schritt: Abschalten der Pumpe. Fehlersuche- alle ausschwärmen und Wasserhähne, Duschen, Ankerdusche und Pumpenbilge prüfen. Ein Ruf von Michaela: „es ist der Boiler!“ Lässt und die Achterkabine steuerbord ausräumen. Unter das Bett zum Boiler geschaut und die Pumpe wieder eingeschaltet ergibt ein Wasserguss aus dem Motorschlauch zum Boiler. (Der Boiler heizt erstens per Stromheizstab bei Liegezeiten oder Segeln, und zweitens durch eine Umleitung des Motorkühlwassers durch den Boiler auch bei Motorfahrt). Dieser Schlauch war durchgescheuert beim Durchgang von Motorraum in Kabine durch Vibrationen. Ausserdem muss aber gleichzeitig im Boiler die Motorheizspirale durchkorrodiert sein, so, daß das Druckwasser in den Motorkreislauf gedrückt wurde. Zum Glück hatte ich vor Jahren in Cartagena in diese „Umleitung“ zwei Ventile einbauen lassen. So konnten wir nun diese einfach schließen, Noch ein drittes Ventil zu und die Frischwasserzufuhr zum Boiler ist auch dicht. So können wir nun fahren und die Motorkühlung funktioniert einwandfrei ohne Boiler. Heisses Wasser brauchen wir im Sommer nicht da 30°C Wassertemperatur zum Duschen nicht einmal mehr Erfrischung bedeutet. Zum Abwaschen haben wir ein Kaltwasser-Spüli und bei großer Schweinerei machen wir einen Topf Wasser auf dem Herd heiß.
Selbst die Waschmaschine bekommt eine Umleitung bei Bedarf per Schlauch vom Bug aus der Ankerdusche zum Heck wo wir einen externen Schlauchanschluß für die Waschmaschine im Hafen haben. Das ist seltsam? Ja, Massimo hatte damals bei der Installation den Waschmaschinenzulauf an das Warmwasser vom Boiler angeschlossen und das ging ja nun gerade nicht mehr…
Also habe wir für den Rest dieser Saison kein Problem und bestellen uns rechtzeitig für die Rückkehr nach Licata einen neuen Boiler.
(Michaela)
Da sieht Sant Agata, westlich vom Capo d’Orlando, zumindest für uns auf der Karte viel netter aus - kleines Dorf, evtl ja auch einen Besuch wert, vielleicht eine kleine nette Bar in Dingi-Nähe???
Tatsache aber ist: obwohl wir hier ein paar Tage liegen, gehen wir nicht an Land. Wie überall in Italien ist es auch hier nicht trivial, sein Dingi zu parken, vor allem, wenn es nur Sandstrand mit Badenden gibt. Was heißt „trivial“ - es ist schlichtweg nicht möglich und verboten mit motorisierten Wasserfahrzeugen an Badestränden anzulanden, außer man geht das Risiko ein, von den Badenden gelyncht zu werden oder zumindest (im besten Falle) eine schöne Geldstrafe zu bekommen.
Also bleiben wir an Bord (ist ja auch in Ordnung und wir können auch das genießen), als aber nach 3 Tagen zwar kein Wind aber ein gut 1,5Meter hoher Schwell von der Seite einsetzt, wird es uns zu ungemütlich.
Unsere erste Idee, bei Cefalu zu ankern, lassen wir wieder fallen: die Stadt ist laut Berichten von anderen Seglern bereits von Touristen überlaufen und außerdem hat die Dünung eher noch zugenommen - an ruhiges vor Anker liegen ist hier nicht zu denken.
Also geht’s in einem Rutsch nach Termini Imerese, denn von dem Ankerplatz dort wissen wir, dass wir gut geschützt hinter einem langen Wellenbrecher liegen können.
Und wir werden diesbezüglich nicht enttäuscht: der Wellenbrecher ist in den letzten Jahren noch verlängert worden und wir können im 6m tiefen Wasser gut geschützt ankern.
Die Marina wird gerade vergrößert, der vorgelagerte Hafen wird bzw wurde zum Teil schon entsprechend umgebaut … na gut, das bringt zwar einen Haufen Staub mit sich, aber der Lärm hält sich in Grenzen, d.h. eigentlich sind die Arbeiten kaum zu hören.
Das Anlegen mit dem Dingi in der Marina erweist sich als wahre Freude: der Marinero weist uns sofort einen Platz beim Büro zu, hilft uns beim Anlegen, man wird den Müll los… und das alles ohne etwas bezahlen zu müssen.
Die ersten paar Tage hier verbringen wir u.a. damit, dass wir als erstes am Vormittag mit zwei Kanister à 20l zur Tankstelle pilgern (nur ca 1Km entfernt), dann beim Zurückgehen zur Marina springe ich schnell hinein zu Eurospin (großer Supermarkt) und kaufe u.a. auch für die Marineros kalte Getränke. (Wenn wir schon nichts bezahlen müssen, dann sollte das zumindest ein kleines DANKE sein. - Wird auch gerne angenommen.) Danach ein Spaziergang, ein Barbesuch, mal ein Mittagessen (gerne beim hiesigen Japaner, bei dem es hervorragendes Sashimi gibt)… Dann zurück auf die ODIN-X, kleine Arbeiten, Siesta, Lesen, Schwimmen…
Letzthin stand noch ein Besuch beim Kardiologen und beim Labor zum Blutabnehmen am Programm - jetzt warten wir auf die Ergebnisse, um dann Svens Medikamente etc von Svens Kardiologen in Wien überprüfen bzw ggfs neu einstellen zu lassen.
So gehen die Tage dahin. Gerade wettern wir einen Mistral ab, der außerhalb des Wellenbrechers für eine raue ungemütliche See sorgt.
Dunkle Wolken vom Süden...
Und die Guardia di Finanza, die ein vor uns liegendes Boot kontrolliert hat, kam auf einen Schnack vorbei, während dessen Dokumente überprüft wurden… (also wirklich nur plaudern, denn sie wollten nicht mal unsere Dokumente sehen). Wieder mal ein nettes Erlebnis
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Hier ein paar Eindrücke aus Termini Imerese..
Termini Imerese am Morgen - Blick nach Süden und auf die Stadt...
Termini Imerese in der Abendstimmung...
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