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Sturm über Mallorca

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08.10. (Michaela)  Gestern, Sonntag, sind wir doch nicht mehr zu dem Altstadtfest in Alcudia gegangen. Der Himmel zeigte uns ziemlich eindeutig, dass wir uns besser einen gemütlichen Nachmittag an Bord machen sollten. Und tatsächlich regnete es dann – und so genossen wir einfach das Interieur auf der Odin-X.   ungemütlich draußen...   aber umso gemütlicher drinnen mit Film ... und frischen Doraden Heute Vormittag ist es dann soweit: die alten, aufgeplatzten Batterien müssen ausgebaut und von Bord gebracht werden. Es erweist sich nicht als ganz einfach: von den beiden Wannen, in denen die Batterien gelagert sind, muss der Flansch abgefräst werden, um die verformten Batterien rauszubringen.  Danach bringen Carl und Marcello die beiden neuen Batterien an Bord, schließen sie an, bauen wieder alles zusammen… Mit viel Kraftaufwand und super Einsatz ist das bis Mittag erledigt. die beiden neuen AGM Batterien - diesmal mit Temperatu...

Alcudia 2

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07.10. (Sven) Am Mittwoch kommt Miguel zum Austausch eines Dieselfilters. Auf der langen Überfahrt kam mir der Motorlauf ungleichmäßig vor und ich stellte auf den 2.Filter um (wie schon geschrieben). Ich möchte nun vom Fachmann lernen, ob der Motor nach Filterwechsel entlüftet werden muss und ob wir in unserem 2,5 Jahre alten Diesel schon die berühmte „Dieselpest“ haben. Gute Nachricht: Diesel ist völlig Algenfrei und der Filter sieht für die zu lange Nutzungsdauer desselben Zeitraumes eigentlich noch ganz gut aus. Filterwechsel gelernt und gleich ein paar Ersatzfilter mitbekommen. Nach 4 Tagen Chaos auf dem Schiff und diverser Handwerkertermine „fahren wir nun langsam die Ernte ein“. Es wird auch Zeit – morgen kommen noch die beiden neuen Batterien und ein paar finish-Arbeiten vom Instrumenteneinbau. Dann müssen wir auch sehen, dass wir „Land“ gewinnen. Alcudiamar ist einfach zu teuer um hier tagelang zu liegen.  Aber zu den erledigten Aufträgen:  Rafa der Rigger...

Alcudia / Mallorca

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29.09. (Michaela) Uns lassen die von der Marina gegebenen Tiefenangaben der Marina Bonaire keine Ruhe. Angeblich ist nur ein einziger Liegeplatz für uns tauglich, gleich längsseits am Pier nach der Einfahrt, und die Fahrt zum Kran muss dann auch ganz genau ausgelotet werden, um zumindest „eine Handbreit Wasser unterm Kiel“ zu haben. Da wir ein Handecholot an Bord haben, entschließen wir uns, den angebotenen Liegeplatz und die Tiefen im Marina-Becken selbst zu überprüfen. Wir haben ohnehin vor, einkaufen zu gehen, also setzen wir unser Dingi ins Wasser und paddeln – mit Echolot bewaffnet – los. Wir nehmen die ersten Tiefen an der Hafeneinfahrt und schon sieht es so aus, als hätten wir ein ziemliches Problem. Wir paddeln schrittweise den ganzen Liegeplatz ab, dann den Weg zum Kran, lassen uns vom Handecholot teilweise in Abständen von 30-50cm immer wieder die Tiefe anzeigen. Es wird nicht besser! Es fehlen letztendlich sogar an dem uns zugedachten Liegeplatz gute 15 Zentimeter! Wa...

Menorca - Mallorca

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26.09. (Sven) Heute haben wir unser erstes Brot an Bord selbst gebacken – noch mit Brotbackmischung und Brotbackmaschine.  Es gab dann Beef Tartare auf frischem Brot. Ansonsten ist der Mistral in der Bucht kaum zu spüren – ein 5er Wind, keine Welle und da wir vor Anker meist in Windrichtung liegen, kann man im Schutze der Sprayhood (Zeltartiger Schutz mit Fenstern über dem Niedergang) gut sitzen und den Verkehr beobachten. 27.09. (Sven) Am Morgen geht es pünktlich um nullachthundert (Anmerkung Michaela: seemännisch, heißt einfach 08:00 Uhr) Anker auf und Richtung Mallorca. Wir haben uns entschlossen, direkt Kurs auf Ziel zu nehmen, weil der Wind gut steht und morgen schwächer werden soll. Wenn wir also in 2 steps fahren, laufen wir Gefahr wieder am Freitag nur zu motoren. Also Großsegel hoch, noch in der Bucht von Mahon, weil wir dort noch geschützt vor Wellen sind. Aber shit ! Als das Groß halb hoch ist – ein häßliches Geräusch und das Segel reißt 20cm lang ...

Sardinien-Menorca

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18.09. (Michaela) Abends gibt es ein heftiges Unwetter. Es blitzt unaufhörlich, dazu schüttet es mindestens 2 Stunden lang. Eigentlich möchte man nicht den Kopf aus der Luke stecken…. Wir sind froh, nicht losgefahren zu sein und in der sicheren Marina zu liegen. Aber pötzlich gegen 22:Uhr – mitten im heftigsten Regen – gibt es eine Menge Aufregung: nicht nur, dass der Strom ausgefallen ist – es laufen auf den Stegen mit Taschenlampen „bewaffnete“ Leute rum, laute Rufe dazu. Es sind Beamten der Guardia Costiera und Carabinieri. Giovanni (Mitarbeiter von Massimo) ist einer von ihnen und ruft uns zu, dass ein Mann im Wasser des Hafenbeckens verschwunden ist und nun verzweifelt gesucht wird. Sven überlegt noch kurz, ob er anbieten soll, mit Tauchausrüstung mit auf die Suche zu gehen, aber das Wasser ist mittlerweile von dem sintflutartigen Regen so braun, dass man die Hand vor Augen nicht mehr sehen kann. Ca. 20 Minuten später dann direkt auf dem Steg vor unserem Boot ein Auflauf, der...

Arbatax zum x-ten Mal

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14.09. (Michaela) Bislang gibt es von unserem neuen Plotter, der am 11.09. bestellt wurde, noch keine weiteren Infos, aber angeblich sollte er ja spätestens heute in Arbatax eintreffen. (Die Lieferzeit wurde uns mit 2-3Tagen angegeben.) Also fahren wir morgens in die Marina und versuchen nahezu stündlich rauszubekommen, wo das gute Teil steckt. Dann abends kommt endlich eine Nachricht – wenn auch keineswegs eine erfreuliche: der Plotter steht in Cagliari bei DHL und wird voraussichtlich am Montag!!! ausgeliefert. Da ist doch nun zum wiederholten Male unsere Geduld gefordert. Noch kurz zur Preisgestaltung an der Tankstelle in Arbatax, an der wir vormittags unsere Tanks gefüllt haben: Die Auto-Tankstelle an der Straße verlangt für einen Liter Diesel 1,51€, die Bootstankstelle (50m entfernt und dieselbe Marke) von uns Bootsleuten immerhin zum gleichen Zeitpunkt 1,79€. Stolzer Aufpreis für Yachtdiesel! 15.09. (Michaela) Wir entscheiden uns, wieder mal vor Arbatax in der Bucht ...